Der Förderkreis von Manfred Göbel, grüßt Sie recht herzlich!
Wir freuen uns, wenn Sie sich hier umschauen und sich ein wenig Zeit für Infos über "unseren Brasilianer" nehmen.
Wir schätzen Ihren Eintrag in unser Gästebuch und bedanken uns für Ihr Interesse.

Einführung und Überblick

Seit 1979 arbeitet Manfred Göbel im Auftrag der
Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe e.V. (DAHW) in Brasilien.
Seiner Initiative ist es zu verdanken, dass in den brasilianischen Bundesstaaten Mato Grosso und Mato Grosso do Sul die isolierten Leprakolonien abgeschafft und Leprazentren gegründet wurden, um eine menschenwürdige, medizinische Behandlung der Kranken zu gewährleisten.

Seit einigen Jahren kümmert er sich zusätzlich um Menschen, die an Tuberkulose erkrankt sind. Besonders viele Indianer leiden an dieser "Killerkrankheit", die, wie die Lepra, eine typische "Armutskrankheit" ist.

Unmenschliche Wohnverhältnisse und mangelhafte Trinkwasserversorgung sind neben Mangel- und Fehlernährung die Ursachen von Denguefieber, Leishmaniase und Meningitis sowie 3700 neuen Lepra- und 2500 TBC-Fälle jährlich.

Weitere Aufgabe von "Manfredo" ist die Betreuung von 400 Kindern in einer Tagesstätte. Die steigende Anzahl dieser Straßenkinder in den Armenvierteln der Ballungsgebiete ist auf die Landflucht der Menschen aus den Waldregionen zurückzuführen. Sie verlassen ihre Heimat wegen fehlender Schulen, mangelnder Arbeitsplätze sowie schlechter ärztlicher Versorgung und suchen in den Großstädten eine Chance für ein besseres Leben.